| Sichern, Löschen» klappte alles wie am Schnürchen. Mit Martinshorngeheul schlängelten sich die Einsatzwagen durch den dichten Strassenverkehr an den Brandplatz. Sofort wurde die Strasse gesperrt und der Verkehr weiträumig umgeleitet. Und während die Männer ihre Wasserschläuche an die Hydranten und bis an den Rhein verlegten, stürmte die Atemschutztruppe ins Haus und barg schnell einen Verletzten. Der andere Verletzte stand im 1. Stock mit russgeschwärztem Gesicht bereits am geöffneten Fenster und schrie um Hilfe. Er wurde über eine Schiebeleiter mit 12 Meter Reichweite geborgen. Die beide Verletzten Rauchvergiftung und Armbruch wurden zur | ![]() |
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| Versorgungsstelle der DRK-Equipe gebracht. Wie gesagt, alles klappte wie am Schnürchen. Von der Übung direkt zum Ernstfall Bei jeder Feuerwehrhauptprobe ist vom Deutschen Roten Kreuz die Stützpunktequipe Gottmadingen dabei. Auch sie fuhren mit Sirenengeheule am Brandplatz vor und errichteten vorschriftsmässig etwas abseits des Brandobjektes eine geschützte Betreuungsstelle für die Verletzten. DRK-Einsatzleiter Hugo Rebholz, der die Versorgung der Verletzten fotografisch dokumentierte, kommt immer gerne nach Büsingen, denn hier hat er eine wohlbekannte Anlaufstelle: Trudi und Karl Heller, langjährige DRK-Helfer, helfen mit Rat und Tat und stellen im Vorfeld der Hauptprüfung bei der Präparierung der Verletzten ihr Heim zur Verfügung. Wie flexibel die DRK-Gruppe sein muss, mag der Büsinger Einsatz zeigen: Sie hatten nach der Hauptübung kaum das Nachtessen eingenommen, da wurden sie per Funk zu einen Brandfall in den Hegau gerufen. Erfreuliche Kooperation mit Dörflingen Getreu dem Motto «Der Brandherd ist nicht mehr, der Feuerwehr zur Ehr . . .» ging es nach der Hauptprobe zum gesellschaftlichen Teil in das Restaurant Kranz. Kommandant Weiss hielt Rückschau. Er lobte seine Mannen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr, in dem zwar kein nennenswerter Brand zu verzeichnen war, aber mehrmals umgestürzte Bäume von den Strassen geräumt werden mussten. Besonders erfreulich verlaufe die Kooperation mit der Feuerwehr Dörflingen. Die beiden Feuerwehren haben bereits gemeinsame Kaderübungen und zwei Gesamtproben absolviert. Diese Proben dienten vornehmlich der Instruktion über technische Geräte, die in der jeweils anderen Wehr nicht sehr geläufig sind. Dann schritt Gerhard Weiss zu den Ehrungen. Marco Altmann, Spezialist und Ausbilder an der Motorpumpe, wurde für 25 Dienstjahre und Thomas Weiss gar für 30 Dienstjahre geehrt und mit einem Früchtekorb bedacht. Er selber so Kommandant Gerhard Weiss habe auch Jubiläumsdienstjahre auf dem Buckel, aber dazu wolle er sich nicht äussern. Seltenes Doppeljubiläum: 40 Jahre Feuerwehr, 30 Jahre Feuerwehrkommandant Gerhard Weiss ist im weiten Umkreis der Region wohl der dienstälteste Feuerwehr-Kommandant. Seit 40 Jahren ist er Büsinger Feuerwehrmann, 30 Jahre davon dient er als Kommandant. Diese Leistung zum Wohl der Allgemeinheit ist eindrücklich und bedarf einer besonderen Ehrung. Bürgermeister Gunnar Lang übernahm mit Freuden diese Aufgabe. Er lobte und dankte dem Jubilar mit herzlichen Worten im Namen seiner Feuerwehr-Mannschaft und der ganzen Gemeinde für seinen professionellen Einsatz und zuverlässigen Führungsstil. Als kleine Anerkennung bekam Gerhard Weiss ebenfalls einen Früchtekorb und dazu ein Kuvert mit einer All-Includet-Einladung in die «Alte Rheinmühle». Zum Schluss fügte Lang noch hinzu: «Wir alle hoffen, dass du noch lange deinem Amt treu bleibst. mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Zurück |
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