| Büsinger Besonderheiten im Informationsgespräch | ||
| Der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung (CDU) und Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele liessen sich über Büsinger Probleme informieren. Auf dem Bürgerhausplatz in Büsingen deuteten nur zwei kleine Partei-Plakätchen auf die Wahlen für den Deutschen Bundestag vom 19. September hin. Darauf verspricht Bundeskanzlerin Merkel: «Wir haben die Kraft», und ein Grüner behauptet: «Aus der Krise führt nur Grün». Gemeint ist natürlich die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Gemeinde Büsingen hat aber vordergründig ganz andere Probleme: Ihr laufen junge und beruflich aktive Bürger samt ihren Familien in Richtung Schweiz davon. Dort finden sie bessere Lebensbedingungen: Einen ziemlich sicheren Arbeitsplatz, erschwingliche |
Finanzminister Stächele und Bundesabgeordneter |
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| Krankenkassenprämien (noch) und wesentlich tiefere Belastungen bei Steuern und Abgaben. Das Resultat für Büsingen: Überdurchschnittliche Überalterung und damit verbunden eine gewisse Verödung im dörflichen Gesellschafts- und Alltagsleben. Andreas Jung hatte sich in Büsingen schon Mitte August von einem «kleinen Kreis» informieren lassen. Er regte damals eine weitere öffentliche Diskussionsrunde an und brachte nun wohl um seine Ernsthaftigkeit zu unterstreichen zu diesem Anlass den Finanzminister von Baden-Württemberg, Willi Stächele, mit. Vor zahlreichem Publikum rekapitulierte Andreas Jung kompetent und haargenau die Büsinger Schwierigkeiten. Er legte dar, was er bisher unternommen hat und wie er künftig vorgehen wird. Der Finanzminister stimmte ihm bei. Aber so Finanzminister Stächele wer weiss, wer künftig in Berlin Finanzminister sein wird. Ein Hauch Wahlwerbung darf schon dabei sein. Die Büsinger dürfen also weiter hoffen. mmmm Weiter | ||